Beide BMW ALPINA B6 GT3 sehen die Zielflagge beim legendären Eifelrennen
Zum diesjährigen 24-Stunden-Rennen mischte sich ALPINA mit zwei der neu entwickelten BMW ALPINA B6 GT3 unter das hochkarätige Feld des Nürburgrings, darunter auch vier Audi R8 und 29 Porsche. Dem kleinen Rennteam aus Buchloe gelang es, die beiden Rennfahrzeuge unter den 169 teilnehmenden Fahrzeugen für sehr gute Startplätze zu qualifizieren. Der BMW ALPINA B6 GT3 mit der Startnummer 25 startete von Position zehn, die der Fahrer Johannes Stuck mit einer Rundenzeit von 8:45 min, also nur 9 Sekunden hinter der Bestzeit eines Ford GT, gesichert hatte. Weitere Fahrer dieses Fahrzeuges waren Michael Rebhan, Ralf Schall und Marcel Engels. Der zweite BMW ALPINA B6 GT3 mit der Startnummer 26 wurde noch in der Vorwoche des 24h-Rennens fertiggestellt und feierte am vergangenen Wochenende auf der Eifel-Rennstrecke seinen Roll-out. Der in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft fahrende Franz Engstler qualifizierte dieses Fahrzeug mit einer Zeit von 8:47 min für den Startplatz elf. Am Steuer des zweiten BMW ALPINAs saßen neben Franz Engstler auch Andreas Wirth und Patrick Bernhardt sowie ALPINA Geschäftsführer und Teamchef Andy Bovensiepen.
Während der neue BMW ALPINA B6 GT3 von Position elf aus problemlos in die Nordschleife startete, musste der von Startposition zehn abfahrende BMW ALPINA B6 GT3 mit Pilot Johannes Stuck bereits eine Runde nach dem Start wegen Bruch der Gaspedalbefestigung die Box anlaufen und ließ sich nach der Gaspedalreparatur aufgrund eines Fehlers im Stromkreislauf nicht mehr starten. Nur der mehrere Stunden andauernde Tausch des Kabelbaums ermöglichte einen Neustart des BMW ALPINAs mit der Startnummer 25, welcher allerdings daraufhin das Rennen bis zur Zielflagge problemlos bestritt. Der zweite BMW ALPINA B6 GT3 behauptete sich von Beginn an unter den Top 20 im dichten Feld der Nordschleife, musste jedoch durch Reifenschäden, verursacht durch auf der Fahrbahn herumliegenden Karbonfaserteile, einen Rückschlag in Kauf nehmen. Später auftretende Schäden am Radlager ließen die Startnummer 26 auf Rang 23 zurückfallen. Die ALPINA Fahrer erreichten Rundenzeiten, die dicht an den Zeiten der führenden Manthey Porsches lagen und kämpften sich im weiteren Rennverlauf wieder auf Platz 14 vor. Ölverlust am Hinterachsgetriebe zwang das Fahrzeug 90 min vor Rennende in die Box, wo das ALPINA Team in weniger als 45 min einen Wechsel des Hinterachsgetriebes vornahm. Trotzdem fiel der BMW ALPINA dadurch auf Position 27 zurück, konnte diese aber bis zum Zieleinlauf verteidigen. Nach 24 Stunden hatte der BMW ALPINA B6 GT3 mit der Startnummer 26 135 Runden und damit 3429 Rennkilometer hinter sich gebracht und passierte gemeinsam mit dem Schwesterfahrzeug die Ziellinie.
Fahrer Franz Engstler zeigte sich begeistert: „ALPINA hat mit dem B6 die Basis für ein Gesamtsiegerauto geschaffen. Wenn man bedenkt, dass das Auto erst vor zwei Monaten den ersten Renneinsatz bestritten hatte, kann man die Zielankunft beim 24h Rennen als Erfolg einstufen. Ich bin mir sicher, dass das Auto noch viele Erfolge einfahren kann.“ Auch Teamchef Andy Bovensiepen zieht eine positive Bilanz: „Selbstverständlich war es mutig, mit einem noch so jungen Rennwagen ein 24h-Rennen zu fahren. Doch wir haben gezeigt, dass unser BMW ALPINA B6 GT3 schon jetzt sehr zuverlässig ist Auch das Team hat wieder mal einen tollen Job gemacht. Wir werden unser Fahrzeug weiter verbessern und freuen uns auf die nächsten Renneinsätze!“
TRAINING | |||||
Pos. | Fahrer | Zeit | Runden | ||
| 10 | Johannes Stuck, Michael Rebhan, Ralf Schall, Marcel Engels | 8:45.787 | 23 | ||
| 11 | Andreas Bovensiepen, Andreas Wirth, Franz Engstler, Patrick Bernhardt | 8:47.567 | 16 | ||
24h-RENNEN | |||||
Pos. | Fahrer | schnellste Runde | Runden | ||
| 27 | Andreas Bovensiepen, Andreas Wirth, Franz Engstler, Patrick Bernhardt | 8:57.045 | 135 | ||
| 106 | Johannes Stuck, Michael Rebhan, Ralf Schall, Marcel Engels | 8:51.493 | 102 | ||
Mehr Details unter adac.24h-rennen.de




